Ich sammle nicht, weil eine Figur später mehr wert sein könnte. Ich sammle, weil sie mir gefällt und weil ich jedes Mal, wenn ich sie ansehe, dieses gute Gefühl habe. Genau darum geht es auf FigurenFieber, und genau darum geht es auch in dieser Geschichte.
Hallo, ich bin Thomas. Ich betreibe FigurenFieber als Hobby, von der Recherche bis zum letzten Komma im Artikel, und gleichzeitig nutze ich auch alle Tools dieser Seite für meine persönliche Sammelleidenschaft. Bevor es hier weiter um Hot Toys, Iron Studios oder die nächste Pre-Order geht, wollte ich dir einmal in Ruhe erzählen, wie diese Seite entstanden ist und wer eigentlich dahintersteckt.
Vielleicht erkennst du dich ja in der einen oder anderen Geschichte wieder. Sammler unter sich, sozusagen.
Bei mir hat alles mit dem Kino zu Hause angefangen, nicht mit einer Figur. Ich war schon immer Filmfan, und irgendwann habe ich mir meine erste richtige Heimkinoanlage gekauft, ein 5.1-System, mit dem plötzlich jeder Film ganz anders klang. Filme habe ich damals auf DVD gesammelt, später auf Blu-ray, und irgendwann wollte ich mehr als nur das Case im Regal. Ich wollte etwas, das die Liebe zum Film auch sichtbar macht, so eine Art Accessoire zum Heimkino.
Der eigentliche Auslöser war der erste Iron Man Film. Danach war für mich klar, dass ich diese Figur haben muss. Ich habe mich damals durch verschiedene Hersteller gesucht und bin bei Kotobukiya gelandet, weil die Figuren preislich überschaubar und trotzdem richtig schön waren. Meine erste Figur war der Iron Man Mark VII als 1/6-Statue. Ich habe sie aufgestellt, fotografiert und war ziemlich stolz darauf.
Meine Freunde, die zum Filmeschauen kamen, sahen die Figur im Regal stehen und waren sofort begeistert. Genau in diesem Moment hat das Sammeln bei mir richtig angefangen. Aus einer Figur wurden schnell mehrere.
Über Kotobukiya kam ich schnell zur kompletten Avengers-Reihe, weil mit jedem neuen MCU-Film auch neue Figuren dazukamen. Parallel habe ich mich bei DC umgeschaut und mir nach und nach ARTFX+-Figuren von Kotobukiya geholt, unter anderem Batman, Aquaman, Green Lantern, Superman und Cyborg. Meine Kinder sind damals in Flash- und Batman-Kostümen durchs Haus gelaufen und fanden die Figuren genauso toll wie ich.
Irgendwann hat mich das Thema Diorama gepackt. Ich finde es großartig, wenn mehrere Figuren zusammen eine Szene aus dem Film nachstellen. Meine erste größere Anschaffung in diese Richtung war eine Kombination aus Hulkbuster und Hulk von Kotobukiya, zwei einzelne Figuren, die zusammen richtig etwas hermachen. Danach wollte ich noch einen Schritt weitergehen, mehr Premium, mehr Detailgrad. Genau da bin ich bei Hot Toys gelandet.
Meine erste Hot-Toys-Figur war Roadblock aus G.I. Joe, in Uniform mit einem riesigen Maschinengewehr. Gekauft habe ich sie nur, weil ich den Schauspieler mochte, nicht weil sie zu meiner eigentlichen Sammlung gepasst hat. Ich besitze sie heute noch, aber sie steht in keiner Vitrine, weil sie einfach nirgendwo reinpasst. Ich glaube, jeder Sammler hat diesen einen Karton im Keller.
Mein eigentlicher Einstieg bei Hot Toys war dann Thor aus „Thor: The Dark World“. Die Figur sieht auch heute noch richtig gut aus, mittlerweile gibt es sogar eine neue Art-Edition davon. Ein schöner Nebeneffekt damals: Meine Frau fand die Figur genauso toll wie ich, und seitdem unterstützt sie mein Heimkino- und Sammlerhobby ohne Wenn und Aber. Diese Kombination aus Filmliebe und Figuren ist bis heute mein Antrieb.
Je intensiver ich meine Sammlung ausgebaut habe, desto mehr ist mir eine Lücke aufgefallen. Es gibt viele Shops und viele News-Seiten, aber kaum jemanden, der die Hintergründe zu einzelnen Figuren erklärt. Häufig taucht in einem Universum eine neue Welle auf, und weil man eine Reihe komplettieren möchte, kauft man mit, ohne die Geschichte dahinter wirklich zu kennen. Um das nachzuholen, musste ich mir Infos aus Büchern, verschiedenen Webseiten und YouTube-Videos mühsam zusammensuchen. Das hat Zeit gekostet und irgendwann vom eigentlichen Sammelerlebnis abgelenkt.
Dazu kommt das Thema Vorbestellung. Manche Figuren erscheinen erst ein bis zwei Jahre nach der Ankündigung, und dabei verliert man leicht den Überblick, was man eigentlich schon bestellt hat und was noch aussteht. Irgendwann habe ich mich gefragt, warum es kein Magazin gibt, in dem Figuren vorgestellt werden und man gleichzeitig sieht, welcher Händler zu welchem Zeitpunkt welchen Preis aufruft. Also habe ich mir genau das selbst gebaut, zunächst nur für mich.
Sammeln ist kein rein rationaler Vorgang. Man hat sich mit etwas angesteckt, und Ratio und Emotio lassen sich dabei nur schwer trennen. Genau das soll FigurenFieber abbilden: das Fieber ruhig füttern, aber immer wieder den Bezug zur Ratio zurückbringen, zum Beispiel über Watchlist und Budget.
Ganz privat ist die Seite dann aber nicht geblieben. Ich wollte von Anfang an alles bündeln, was auch für Neueinsteiger ins Hobby interessant sein könnte, deshalb gibt es mittlerweile eigene Ratgeber und ein Lexikon für die ganzen Abkürzungen, die man sich irgendwann merkt, aber am Anfang erst einmal nachschlagen muss. Übrigens habe ich schon früher gerne Webseiten gebaut. FigurenFieber war für mich also auch die Gelegenheit, mal wieder etwas Neues zu bauen, nur eben zu einem Thema, das mir wirklich am Herzen liegt.
FigurenFieber soll dir nicht nur zeigen, was es Neues gibt, sondern dir auch helfen, dein Hobby entspannt zu genießen. Du bekommst eine kuratierte Übersicht über mehrere Hersteller zu einer Figur, kannst Neuheiten vergleichen und dich informieren, bevor eine Welle überhaupt bei dir ankommt.
Aktuelle News, Hintergründe und Vergleiche zu Hot Toys, Sideshow, Iron Studios, McFarlane, NECA und Hasbro, kuratiert statt komplett.
Mit der Watchlist siehst du auf einen Blick, worauf du sparst, und verlierst bei Vorbestellungen mit ein bis zwei Jahren Wartezeit nicht den Überblick.
Budgetplaner und Zollrechner rechnen dir vor, was eine Figur wirklich kostet, auch wenn sie nur im Ausland oder limitiert erhältlich ist.
So kommst du hoffentlich nie in die Situation, eine Vorbestellung kurz vor der Auslieferung canceln zu müssen, nur weil das Budget gerade nicht reicht.
Kauf eine Figur nur, wenn sie dir wirklich gefällt, nicht weil sie irgendwann mehr wert sein könnte. Dann stellen sich viele Fragen gar nicht erst, zum Beispiel ob man sie auspackt oder im Shipper lässt. Investier lieber Zeit und Geld in eine schöne Präsentation.
Ich kenne inzwischen einige Sammler, die längst nicht mehr jede Figur einer Welle kaufen, nur um eine Reihe zu vervollständigen, sondern nur noch das, was sie wirklich lieben und gerne anschauen. Gerade bei hochpreisigen Statuen gilt für mich: Klasse vor Masse. Lieber wenige Figuren, aber genug Platz, sie richtig zu präsentieren. Das ist am Ende auch eine Form der Würdigung, aber das ist wie immer im Leben – natürlich auch immer eine Frage der persönlichen Präferenz.
Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Schau dich gerne bei FigurenFieber um, und lass uns gemeinsam ein bisschen Fieber messen. 🌡️

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Wer mir schreiben möchte, kann das unter info@figurenfieber.de jederzeit tun. Ich bemühe mich, so schnell wie möglich zu antworten.