Das Produkt
Bevor Boba Fett zur Legende wurde, trug sein Vater die Rüstung. Die Iron Studios Jango Fett Statue holt den Kopfgeldjäger aus Episode II in die Art Scale Reihe und zwar in voller Kampfbereitschaft: Beide Blaster gezogen, das Raketenpack auf dem Rücken, die silberblaue Mandalorianer-Rüstung sichtbar gezeichnet von vielen Einsätzen. Die Pose stammt aus der Schlacht von Geonosis, also aus Jangos letztem großen Auftritt im Film. Für Prequel-Sammler ist das eine willkommene Ergänzung, denn Boba steht in vielen Vitrinen, sein Vater deutlich seltener. Mit rund 21 cm Höhe passt die Statue direkt zu den übrigen Star Wars Art Scale Figuren von Iron Studios.


Details und Highlights
Iron Studios setzt bei Jango auf das, was die Figur im Film ausmacht: Bewegung. Die breitbeinige Haltung mit beiden WESTAR-34 Pistolen erzeugt viel Spannung, ohne dass die Silhouette unruhig wirkt. Spannend ist auch die Bemalung. Silber und Blau der Rüstung sind nicht glatt lackiert, sondern mit Gebrauchsspuren versehen, was den Söldner glaubwürdiger macht als eine neu glänzende Variante. Das zahlt sich gerade bei dieser Jango Fett Statue aus, weil das Licht auf den Metallflächen sonst schnell spielzeughaft wirken würde.
Die Statue ist von Hand bemalt und steht auf einer thematischen Base. Der Hersteller gibt ein Gewicht von 3 kg an, was für ein solides Stück Polystone spricht. Wer bereits die Iron Studios Queen Amidala aus der Art Scale Reihe besitzt, kann die Prequel-Ecke im Regal damit sinnvoll ergänzen. Laut Hersteller handelt es sich um eine limitierte Edition, eine Stückzahl ist bisher nicht bekannt.
- Maßstab: 1/10 Art Scale (ca. 21 cm hoch, 17 cm breit, 16 cm tief)
- Material: Polystone, von Hand bemalt
- Zubehör: thematische Base
- Besonderheiten: zwei WESTAR-34 Blaster, Raketenrucksack, gealterte Rüstung, limitierte Edition
- Liefertermin: Q4 2027


Jango Fett – Wer steckt dahinter?
Jango Fett ist der gefährlichste Kopfgeldjäger seiner Zeit, und genau deshalb wählt ihn Count Dooku als genetische Vorlage für die Klonarmee der Republik. Auf Kamino entsteht aus seiner DNA eine ganze Armee. Als Teil der Bezahlung verlangt Jango einen unveränderten Klon für sich selbst. So kommt Boba Fett zur Welt, den Jango als seinen Sohn aufzieht.
In Angriff der Klonkrieger liefert sich Jango auf Kamino ein Duell mit Obi-Wan Kenobi und flieht anschließend nach Geonosis. In der dortigen Arena endet seine Geschichte. Nachdem ein Reek sein Jetpack beschädigt, kann er nicht mehr entkommen und fällt durch Mace Windus Lichtschwert. Boba erbt Rüstung und Schiff, die Slave I, und tritt damit in die Fußstapfen des Vaters. Ohne Jango gäbe es also weder die Klonkrieger noch den berühmtesten Kopfgeldjäger der Saga.
Gespielt wurde Jango von Temuera Morrison, der Jahrzehnte später als Boba Fett in The Mandalorian und Das Buch von Boba Fett zurückkehrte. Damit ist die Iron Studios Jango Fett auch ein schöner Gegenpol zu jeder Boba-Statue im Regal.
Da jeder Klonkrieger Jangos Gesicht trägt, passt der Hot Toys Clone Commander Gree thematisch ebenfalls perfekt dazu, ist aber von einem anderen Hersteller und im Maßstab 1:6.

Fun-Facts
- Jangos Rüstung sollte ursprünglich weiß werden. Die Designer entschieden sich dann für Silber und Blau, um einen klaren Kontrast zu Bobas späterem Farbschema in Grün, Rot und Orange zu schaffen.
- Temuera Morrison erzählte später, dass er mit dem Helm kaum etwas sehen konnte, weil sein Atem das Visier beschlug.
- In der Animationsserie The Bad Batch stellt sich heraus, dass Jango auch eine Tochter hat: den weiblichen Klon Omega, der wie Boba aus seiner DNA entstand.