Das Produkt
Eine vermummte Gestalt im Polarparka, aus deren Gesicht grelles Licht bricht: Mit diesem Motiv wurde John Carpenters Horrorklassiker 1982 beworben, und genau dieses Bild steckt jetzt im NECA The Thing aus der Poster Series. Die 7″ Actionfigur übersetzt das gemalte Kinoplakat in drei Dimensionen, inklusive leuchtendem Gesicht. Damit gehört sie zu den ungewöhnlichsten Figuren im aktuellen NECA-Sortiment, denn sie zeigt keine konkrete Filmfigur, sondern ein Werbemotiv.
Sammler kennen die Figur bereits. NECA brachte sie 2022 als Convention-Exklusivfigur zur San Diego Comic-Con heraus, damals zum 40. Jubiläum des Films. Da Convention-Exklusivfiguren nur über begrenzte Wege erhältlich sind, ging die Erstauflage an vielen Sammlern im DACH-Raum vorbei. Mit der Neuauflage innerhalb der Poster Series kommt der NECA The Thing nun regulär in den Handel, mit überarbeiteter Verpackung.


Details und Highlights
Der Clou dieser Figur ist die LED im Kopf. Sie bringt das Gesicht zum Leuchten, und über austauschbare Faceplates lassen sich die Lichtstrahlen aus dem Plakat nachbauen. Mit eingesetzten Strahlen entsteht der berühmte Lichtkegel, ohne sie bleibt eine dezent glühende Silhouette. Die Bemalung orientiert sich am Original Kinoplakat und nicht an einer Filmszene, was den NECA The Thing von den Ultimate-Figuren der Filmreihe abhebt. Statt Schneetarnung und Flammenwerfer stehen hier Farbstimmung und Lichtwirkung im Vordergrund.
Gegenüber der Exklusivversion von 2022 hat NECA die Box angepasst. Die Fensterbox kommt ohne Klappe und ist so gestaltet, dass sie wie das Kinoplakat wirkt. Für Sammler, die verpackt ausstellen, ist das ein echter Vorteil. Wer die Poster Series bereits verfolgt, kann die Figur direkt neben die NECA RoboCop Poster Series Figur stellen. Die Knopfzellen liegen bei, die Lichtfunktion des NECA The Thing ist also sofort einsatzbereit.
- Maßstab: 7″ Scale (ca. 18 cm)
- Material: Kunststoff, voll beweglich
- Zubehör: austauschbare Faceplates mit Lichtstrahlen, Knopfzellen
- Besonderheiten: LED-Gesicht, Deco nach dem Kinoplakat von 1982, Fensterbox ohne Klappe im Plakatstik
- Liefertermin: Q4 2026


The Thing – Wer steckt dahinter?
The Thing basiert auf der Novelle Who Goes There? von John W. Campbell Jr. aus dem Jahr 1938. Carpenter verlegt die Geschichte auf eine amerikanische Forschungsstation in der Antarktis. Dort stößt die Crew um den Hubschrauberpiloten R.J. MacReady, gespielt von Kurt Russell, auf einen außerirdischen Organismus. Das Wesen kann jedes Lebewesen kopieren, das es übernimmt. Niemand weiß mehr, wer noch Mensch ist.
Genau diese Paranoia fängt das Plakat ein. Die Gestalt im Parka hat kein erkennbares Gesicht, nur Licht. Sie könnte jeder aus der Station sein, und das passt zum Kern des Films. Wer die Figur in einer dunklen Vitrine leuchten lässt, holt sich diese Unsicherheit direkt ins Sammlerzimmer.
Gedreht wurde in Juneau in Alaska, in Stewart in British Columbia und in den Universal Studios in Los Angeles. Dort kühlte die Produktion die Innensets auf minus 2 Grad herunter, damit der Atem der Darsteller sichtbar blieb. Der Kinostart am 25. Juni 1982 fiel in einen Sommer, den E.T. dominierte. Erst später wurde The Thing zum Kultfilm, dessen praktische Effekte bis heute als Maßstab gelten.
Noch mehr Carpenter-Horror aus dem NECA-Regal zeigt unser Artikel zum Halloween 2 Retro-Set mit Doktor Loomis und Laurie Strode.


Fun-Facts
- Drew Struzan malte das Kinoplakat innerhalb von 24 Stunden. Er bekam dafür nur ein Briefing und wusste kaum etwas über den Film, den er bewerben sollte.
- Effektkünstler Rob Bottin war während der Dreharbeiten erst 21 Jahre alt. Wegen der enormen Arbeitslast landete er mit Erschöpfung, doppelter Lungenentzündung und einem blutenden Magengeschwür im Krankenhaus.
- Stan Winston half Bottin beim Design des Dog-Thing, lehnte aber eine Nennung im Abspann ab, weil Bottin die alleinige Anerkennung verdiene. Winston erhielt stattdessen nur ein Dankeschön im Abspann.